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FK M Labor Heizungs- und Klimatechnik


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Raum / Telefon
Prof. Dr.-Ing. Christian Rechenauer

Hermann Wein

C 001 / Durchwahl: 5228/5229
Laboreinrichtung Im Labor Heizungs- und Klimatechnik ist ein Klimaanlagen-Versuchsstand mit der erforderlichen Kälte- und Wärmeerzeugung aufgebaut. Anlagenschaltbild:

Schaltbild
 
Klimaanlage Ein Volumenstrom von max. 2000 m³/h kann erwärmt, gekühlt, be- und entfeuchtet werden und über verschiedene Luftauslässe dem Laborraum zugeführt werden. Die Anlage besteht aus den Komponenten Erhitzer, Kühler, Wärmerückgewinnung, Dampfbefeuchtung, Wäscher mit drehzahlgeregelter Pumpe, Mischkammer, rückwärtsgekrümmten drehzahlgeregelten Radialventilator, riemengetriebenen vorwärtsgekrümmten Radialventilator, Schalldämpfer, Filter und einer umfangreichen Mess- und Regelungstechnik.

Sämtliche Komponenten können einzeln angesteuert und energetisch bilanziert werden. Der Einfluss verschiedener Regelungskonzepte auf den Energieverbrauch und das Anlagenverhalten kann aufgezeigt werden, wobei auch einzelne Regelungsparameter geändert werden können. Alle Vorgänge können mit einer Software im h,x-Diagramm dargestellt werden.

Die Raumluftströmungen bei Betrieb der verschiedenen Luftauslässe werden mit Hilfe eines Nebelgenerators sichtbar gemacht.

Mit Behaglichkeitsmesssonden und einem Globalmessgerät lassen sich Behaglichkeitsuntersuchungen durchführen.
Foto: Klimaanlage

Klimaanlage



Foto: Behaglichkeitsmesssonden

Behaglichkeitsmessung

Kältemaschine Eine Kältemaschine mit dem Kältemittel R407C und einer max. Kälteleistung von 15,4 kW stellt Kaltwasser für den Kühler der Klimaanlage zur Verfügung.
Elektrospeicherkessel und Gas-Heizkessel
Elektrospeicherkessel mit einer Anschlußleistung von 24 kW und einem Speicherinhalt von 700 l für die Wärmeversorgung der Klimaanlage:
  
Foto: Wärmeversorgung
Elektrospeicherkessel
Wandtherme mit Brennwerttechnik, 15 kW
  
Foto: Heizkessel
Wandtherme
Öl-Kessel Standkessel mit Brennwerttechnik, 18 kW

An den Heizkesseln können Einstellungsarbeiten durchgeführt werden und die Abgasverluste und Wirkungsgrad bestimmt werden.
Hydraulik-
Versuchsstand
Mit dieser kleinen Versuchsanlage können von den Studierenden alle Arbeiten zum hydraulischen Einstellen einer Heizungsanlage durchgeführt und untersucht werden wie z. B. hydraulischer Abgleich, Pumpenschaltungen, Strömungswiderstände etc. Foto: Wilo-Brain-Box
Versuchsstand
Thermographiekamera Foto: Fussbodenheizung
Mit Hilfe einer Thermographiekamera können Temperaturverteilungen in Gebäuden und technischen Anlagen wie z.B. Fussbodenheizungen dargestellt und so Schäden frühzeitig erkannt werden.
Kontrollierte Wohnraumlüftung

Foto: WohnraumlüftungIn einem Versuchsstand wird die Funktionsweise einer Kontrollierten Wohnraumlüftung dargestellt. Frische Außenluft strömt hierbei über ein Zentralgerät mit Wärmerückgewinnung, Filtern, Ventilatoren und Heizregistern zu Wohnräumen. Aus WC und Küche wird die Abluft abgesaugt und über das Zentralgerät nach außen geblasen.

Mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung kann dem Gebäude der hygienisch und bauphysikalisch erforderliche Luftstrom zugeführt werden und somit ein behaglicher Luftzustand gewährleistet werden. Insbesondere Allergiker schätzen die gefilterte, pollenfrei frische Zuluft. Darüber hinaus wird einer Schimmelbildung aufgrund dichter neuer Fenster und damit zu geringer Lüftung entgegengewirkt.

Lehre und
Diplomarbeiten

Der Klimaversuchsstand mit seinen Versorgungseinrichtungen ist ein sehr wichtiges Hilfsmittel zur praxisnahen Ausbildung der Studierenden in den Fächern Thermodynamik, Klima-, Kälte- und Heizungstechnik. An dem Versuchsstand wird darüber hinaus das Zusammenwirken verschiedenster weiterer Disziplinen wie der Wärmeübertragung, der Strömungstechnik, der Regelungs- und Messtechnik, der Elektrotechnik sowie der Akustik zu in einer optimierten Anlage deutlich.

Es können verschiedene interne Diplomarbeiten an dieser Anlage durchgeführt werden, folgende Themen stehen offen:

  • Systematische Vermessung und Bilanzierung der gesamten Anlage mit Einstellung der optimalen Anlagen- und Regelungsparameter und Einregulierung der Heizungs- und Wassermassenströme
  • Messtechnische Untersuchung der Luftausströmungen an verschiedenen Luftauslässen einschließlich numerische Simulation mittels CFD
  • Untersuchung des Druckeinflusses der Raumluft auf die Raumluftströmung mit daraus resultierender Regelungsstrategie



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zuletzt geändert am 04.05.2010